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Wissen

Schon gehört? Schon gewusst?

Das HORNIG Lexikon rund ums erfolgreiche Hören.

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Hören

So funktioniert’s: Die Ohrmuschel fängt die Geräusche von außen in Form von Schallwellen auf. Von dort werden sie wie in einem Trichter durch den Gehörgang zum Trommelfell geführt. Der Schall wird über das Trommelfell auf die im Mittelohr befindlichen Gehörknöchelchen und von dort zum Innenohr übertragen. Hier im Innenohr werden die mechanischen Schallwellen in elektrische Impulse umgewandelt. Hörnerven leiten die Impulse an das Gehirn weiter, das dann letztendlich die Geräusche identifiziert: z.B. als Musik, Sprache oder Straßenlärm.

Ohrpassstück

Die Abformung der Ohren dient der Anfertigung von Ohrpassstücken. Mit der perfekten Passform steht und fällt die Qualität der Schallübertragung und des Tragekomforts.

Hörvorgang

Der Schall wird von der Ohrmuschel eingefangen, über den Gehörgang weitergeleitet und bringt das Trommelfell zum Vibrieren. Dann wird er über drei kleine Knöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel vom Mittel- zum Innenohr übertragen. Im Innenohr befindet sich die Hörschnecke, auch Cochlea genannt. Diese ist mit Flüssigkeit gefüllt und an ihrer Innenseite befinden sich feine Haarsinneszellen. Diese Haarzellen bewegen sich mit den Vibrationen und wandeln die Schallwellen in Nervenimpulse um, die an das Gehirn gesandt werden. Dort werden sie verarbeitet und interpretiert. Als Ergebnis nehmen Sie dann einen Ton wahr. (Phonak)

Hörverlust

Ein Hörverlust bezeichnet in der Audiologie eine Verringerung des Hörvermögens bei einem kranken Hörorgan im Vergleich zu einem gesunden. Die Hörminderung kann mit verschiedenen Methoden der Audiometrie bestimmt werden. (Wikipedia)

Ursachen von Hörminderungen

Das äußere Ohr
Ohrenschmalzpfropfen und Infektionen des Gehörgangs gehören zu den typischen Problemen des äußeren Ohres.

Das Mittelohr
In diesem Abschnitt gehören eine Perforation des Trommelfells, Infektionen oder Flüssigkeitsansammlungen zu den häufigsten Ursachen von Hörverlust. Viele Probleme am äußeren Ohr oder am Mittelohr können medizinisch behandelt werden. Eine eventuell bleibende Hörminderung kann in der Regel mit einem Hörgerät ausgeglichen werden. Ein Hörverlust, der am äußeren Ohr oder am Mittelohr entsteht, wird Schallleitungsschwerhörigkeit genannt.

Das Innenohr
Die meisten Hörprobleme entstehen durch Schäden im Innenohr. Typische Ursachen sind der natürliche Alterungsprozess, eine übermäßige Lärmbelastung, eine Medikation, die das auditorische System angreift, sowie Kopfverletzung. In der Regel kann eine Hörminderung, die im Innenohr entstanden ist, nicht durch medizinische Behandlung rückgängig gemacht werden. Sie kann aber gut mit einem Hörgerät ausgeglichen werden. Eine Hörminderung, die durch Schäden am Innenohr oder Gehörnerv entstanden ist, wird Innenohrschwerhörigkeit genannt. (Phonak)

Die Folgen einer Hörminderung

Menschen mit Hörminderung müssen sich anstrengen, um zu hören und zu verstehen. Dies ist auf Dauer sehr ermüdend. Viele Betroffene ziehen sich daher zunehmend aus dem gesellschaftlichen Leben zurück.

Tinnitus

Der Tinitus (lateinisch = „klingeln bzw. klingeln der Ohren“) ist im Volksmund auch als Ohrensausen bekannt. Die Ohrgeräusche sind sehr unterschiedlich und vielfältig. Das kann ein Brummen, das Hören des Pulsschlages, reine Töne oder hochfrequentes Summen sein. Tinnitus kann in einem Ohr auftreten, in beiden Ohren oder auch als Kopfgeräusch wahrgenommen werden. Die Betroffenen hören die Geräusche oft nur selbst und werden von der Umwelt nicht wahrgenommen.

Tonaudiometrie

Die Tonaudiometrie dient zur Hörschwellenbestimmung im Frequenzbereich von 125 Hz bis 8kHz. Es wird der Schalldruck gemessen, der für eine bestimmte Frequenz einen gerade eben wahrnehmbaren Höreindruck bewirkt. Dieser Schalldruck wird in dB (Dezibel) gemessen. Die Normalhörschwelle liegt bei 0 dB und die Unbehaglichkeitsschwelle bei 120dB. Für die Messung wird in der Regel ein Sinussignal verwendet. Dabei kann man das Innenohr auf zwei verschiedenen Wegen erregen:

Luftleitung:
der abgegebene Schall gelangt vom Kopfhörer über das Außenohr, dem Gehörgang zum Mittelohr und von dort in das Innenohr.

Knochenleitung:
der Schall wird von einem Knochenleitungshörer (Vibrationen), welcher hinter der Ohrmuschel auf dem Schädelknochen sitzt, durch Körperschall direkt in das Innenohr weitergeleitet. Auf diesem Wege wird das Mittelohr umgangen.

Tonaudiogramm

Die gemessenen Hörschwellen (Pegel in dB) werden in Abhängigkeit von der geprüften Frequenz (in kHz) in ein Diagramm eingetragen. Aus diesem kann dann der Hörverlust abgelesen werden. Bei einem normalen Gehör verlaufen die Hörschwellen für Luft- und Knochenleitung fast gleichartig nahe der 0-dB-Linie. Je größer der Abstand zwischen den gemessenen Hörschwellen und der 0-dB-Linie ist, desto größer ist die Hörminderung.

Sprachaudiometrie

Unser Ohr kann nicht nur Töne aufnehmen und verarbeiten, sondern auch komplexe akustische Signale: Sprache. In der Sprachaudiometrie werden standardisierte Sprachelemente aus ein- und mehrsilbigen Testwörtern verwendet. Diese werden mit einem definierten Pegel über Kopfhörer oder Lautsprecher angeboten. Die richtig verstandenen Testwörter werden als Prozentzahl in Abhängigkeit von der höhe des Pegels in das Sprachaudiogramm eingetragen. Die mehrsilbigen Testwörter sind zweistellige Zahlen und werden zur Ermittlung der Sprachverständlichkeitsschwelle verwendet. Auskunft über das überschwellige Sprachverstehen erhält man durch die Verwendung von einsilbigen Wörtern.

Das sagen unsere Kunden: Worte die sich hören lassen können!

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